ib-rauch.de
Bauratgeber  ::  Tipps  |   Marktplatzderideen   |  Auswander?  |  Download  |  Impressum

Wie Sie die Sicherheit des Heims erhöhen können!

Die Anzahl der Sachbeschädigungen Einbrüchen in Wohnungen und viele andere strafbare Handlungen haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Im Grundgesetz im Paragrafen 13 wird die Unverletzlichkeit der Wohnung geregelt und ist somit auch ein Grundrecht. Leider halten sich einige Bürger nicht daran. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Einbruchschutz erhöhen, eine effektive Vorsorge treffen und wie Sie sich absichern, wenn die vorhandene Sicherheit nicht ausreichte.

Der Schutz des Eigentums bzw. des Besitzes

Zu nächst denkt man zu erst an einen Einbruchschutz. Nein hierzu gehört eigentlich noch mehr. Ein Zaun oder eine Hecke an der Grundstücksgrenze markiert die Fläche, welche sich im Eigentum bzw. im Besitz befindet. Befindet sich diese Markierung nicht genau dort, wo sie hingehört, gibt es spätesten dann Ärger, wenn der Nachbar bauen möchte oder sich der Besitz wechselt. Ein Zaum hat somit zwei Funktionen, einen (begrenzten) Schutz vor fremden Leuten und eine Grenzmarkierung. Wobei der Zaun nicht unbedingt genau auf der Grenze stehen muss. Er kann auch im seitlichen Abstand davon stehen.

Bei einer Wohnung oder bei einem Haus ist es dagegen sehr eindeutig. Die Wände, Fenster und Türen begrenzen die Wohnung. Es gibt nach wie vor noch viele Regionen auf der Erde, wo die Wohnungstür nicht verschlossen wird. Es wird auch nichts weggenommen. Leider geht das aber in Deutschland nicht. Es sind Maßnahmen zu unternehmen, damit keine fremden Leute in die Wohnung kommen. Gleichzeit mit der technischen Sicherheit sind aber weitere Maßnahmen erforderlich, die nichts kosten aber die Sicherheit wirkungsvoll erhöhen.

Tresor

Die Sicherheit der Wohnungstür

An erster Stelle steht die qualitative Ausführung der Wohnungstür bzw. die Hauseingangstür. Je mehr Verrieglungen vorhanden sind und die Tür sich nicht einfach aufhebeln oder einschlagen lässt, um so höher ist die Einbruchssicherheit.
Eine Mehrfachverriegelung für die Eingangstüren können Sie auch nachrüsten lassen.

Um die Hauseingangstür abzuschließen, gibt es verschiedenartige Schlosssysteme, welche von der elektronischen Schließanlage bis zum Schließzylinder reichen. Jedes System hat seine Vor- aber auch Nachteile. Auf die jeweiligen Systeme der elektronischen Schließanlagen soll hier nicht weiter eingegangen werden. Diese Funktionen über Chips, welche an ein Lesegerät gehalten werden oder es wird ein Zahlencode eingegeben.

Mit der Weiterführung der Energiewende in Deutschland wird die Sicherheit der Bereitstellung des Stroms immer unsicherer. Stromausfälle werden dann in naher Zukunft auch in Deutschland an der Tagesordnung stehen. Eine mechanische Türschließanlage mit dem altbewährten Schließzylinder funktionieren dagegen immer. Beim Einbau sollten die Zylinder mit dem äußeren Schließblech bündig sein und nicht herausragen. So können diese nicht mit einer Zange herausgezogen werden. Ebenso sollte auf gehärtetes Material geachtet werden, damit diese nicht aufgebohrt werden können.

Die Sicherheit der Fenster und Balkons

Alle Fenster, welche gut erreichbar sind, wie Kellerfenster oder im Erdgeschoss sollten von innen durch eine zusätzliche Sicherung verriegelt werden können. Die Sicherung der Fenster mit Gitter ist möglich. Wobei die Fenster als Fluchtmöglichkeit im Brandfall offen sein sollten. Die Gitter müssen sich leicht öffnen lassen.

Diebe passen durch die kleinsten Lüftungsschächte. Daran sollten Sie denken. Kellerschächten können durch Gitter gesichert werden. Aber auch über einen offenen Balkon, egal in welcher Etage, steigen Diebe ein. Ebenso erfolgt ein Einstieg über Dachflächenfenster. Bei nicht ausgebauten Dächern wurden auch schon von außen die Dachsteine aufgenommen und durch diese Öffnung konnten die Diebe in das Haus.

Die Signalanlagen

Signalanlagen verhindern dann einen Einbruch, wenn die Eindringlinge durch optische oder akustische Signale gestört oder erschreckt werden und Abstand von Ihrer ungesetzlichen Tat nehmen.

Wie Sie vorbeugend die Wohnung und das Haus sicherer machen?

Genauso wichtig wie eine Schließanlage ist es, wenn die ungebetenen Gäste gar nicht erst bis zu Tür kommen. Eine gute Lösung ist es, wenn die Nachbarn während der Abwesenheit ein waches Auge haben. Was allerdings heute eher eine Ausnahme ist. Meistens kennt man heute die Nachbarn im Mehrfamilienhaus kaum noch.

Ungewollte Besucher informieren sich in vielen Fällen vorher und erkunden die Lage, z. B. wann sind die Bewohner nicht zu Hause, auf Arbeit oder im Urlaub.

Es gibt verschiedene Hinweise, dass die Bewohner nicht anwesend sind:

Sie sollten daher Maßnahmen ergreifen, welche einen bewohnten Eindruck vermitteln. So kann Post während der Urlaubszeit nachgesendet werden. Die Postlagerung ist auch möglich. Wenn hilfsbreite Nachbarn oder Freunde (die in der Nähe wohnen) da sind, sollte die Wohnung durch das Öffnen der der Fenster und Jalousien gelüftet werden. Bereits diese einfachen Maßnahmen vermitteln einen bewohnten Eindruck.

Die richtige Versicherung für das Wohngebäude und den Hausrat.

Unabhängig welche Maßnahmen Sie bereits für die Sicherheit Ihres Heims getroffen haben, eine entsprechende Versicherung für den Hausrat und das Wohngebäude sollte abgeschlossen sein. Das sind nicht nur die Möbel, sondern der teilweise umfangreiche Hausrat, welcher sich über die vielen Jahre angesammelt hat. Wie viel das ist, lässt sich schlecht einschätzen. Der eine pflegt seine Sachen und die Möbel und der andere erneuert aller paar Jahre komplett die Wohnungseinrichtung und richtet seine Wohnung nach dem neuesten Trend ein. Hier ein Tipp zu geben ist nicht einfach.

Die Versicherungshöhe sollte aber wenigsten so hoch sein, dass es für eine neue Grundausstattung reicht. Die Versicherungen sichern aber auch vor Havarien, wie Wasserleitungsschäden oder einem Wohnungsbrand ab. Hier ist die Gefahr einer Schädigung des Eigentums nicht zu unterschätzen. Regelmäßige Wartungsarbeiten und die Kontrolle der wasserführenden Leitungen und der Elektroanlage verringert das Risiko.


Bildquelle: https://pixabay.com/de/images/search/tresor/


 © Bauratgeber24  |  Sanierungskosten  |  gesund leben   |  Impressum |  Datenschutzerklärung  | 6/2017  IB-Rauch