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Baubiologie, Eigenschaften der Baustoffe für Wohngebäude  English with translator
Datsche

Baubiologie, Eigenschaften von Baustoffe für Wohngebäude

Die Baubiologie ist ein Bestandteil eines gesamten Komplexes. Es sollen Häuser bewohnt werden, die den Menschen vor äußere klimatische Einflüsse schützen. Von der Konstruktion und den Baustoffen dürfen keine ungünstigen gesundheitlichen Einflüsse ausgehen, wie chemische Schadstoffe, Staub, radioaktive Belastungen oder der Elektrosmog. Diese Einflüsse sollten so niedrig wie möglich sein.
Man braucht aber keinen hohen technischen Aufwand betreiben oder den für die Gesundheit am wenigsten gefährlichsten Baustoff auswählen, wenn man einen ungesunden Lebensstil führt und täglich seine Gesundheit durch unzweckmäßige Nahrung gefährdet.

Voraussetzung ist eine energiesparende, schallschützende, langlebige und wartungsfreundliche Baukonstruktion sowie die Verwendung von kostengünstigen Baustoffen. Dies darf nicht losgelöst von unserer natürlichen Umwelt betrachtet werden.
Eine der größten Probleme für den Bauherrn und Häuselbesitzer sind falsche oder nicht korrekte Informationen, die bewusst von Interessengruppen in die Welt gesetzt werden, um den Umsatz zu steigern. Sie dient aber nicht in jedem Fall der Gesundheit der Bewohner. Am Rand der Entstehung der Informationsgesellschaft wird mehr Informationsmüll verbreitet als nützliches Faktenwissen. Dies ist eine Folge der Massenkultur. Sowohl die Mieter als auch die Vermieter sind vollständig überfordert. So ist ein am Mittelmeer angesiedelter Baustil sehr eindrucksvoll, passt aber nicht zum Klima in Deutschland. Der Iglu hat zum Beispiel sehr gute Isoliereigenschaften. Sie würden sich aber bestimmt kein Iglu auf das Grundstück setzen?

Neue Wohngebäude in Vinnatsa aus Ziegelstein 2009

Unter dem Vorwand, dass der "böse Mensch" die Klimaerwärmung verursacht, steigen Versicherungsprämien (wie soll man sonst seine eigene Misswirtschaft ausgleichen), floriert der Ablasshandel mit den CO2-Zertifikaten oder dort, wo sich schöne friedvolle Wälder befinden könnten, stehen Türme mit Propeller und zerhacken unvorsichtige Vögel. Wurden vor ein paar Jahren die Wände der Gebäude immer schlanker, um Kosten zu sparen und eine hohe Rendite durch die zusätzlich gewonnene vermietbare Wohnfläche zu erzielen, so werden diese jetzt von allen Seiten mit dämmendem Kunststoffmüll (Styroporplatten) beklebt. Gut Wärme dämmende und speichernde Gebäudekonstruktionen erfüllen den Anforderungen der Baubiologie. Das nicht alle die deutsche Bauausführung folgen erfährt man bei einer kleinen Reise durch die Ukraine. Dort werden auch heute die die Außenwände der 9- bis 10-etagigen Wohngebäude aus 50 cm Ziegelsteinen errichtet. Nicht so schön wurde in der Türkei der Ziegelbau ausgeführt. Aber das Klima im Innenraum war einwandfrei. Die Bauausführung muss aber auch wirtschaftlich und sinnvoll sein. Im Beitrag "Dämmen wir die Häuser oder die Dämmung?" wird auf einige diese Probleme eingegangen.
Damit auch alle Häuselbesitzer widerspruchslos handeln, werden entsprechende Verordnungen erlassen, die DIN als Regel der Baukunst erhoben und kleine Finanzspritzen im Form von Fördermittel angeboten, damit der Notgroschen aus dem Sparstrumpf geholt wird. Nur die wenigsten nachträglichen Sanierungsmaßnahmen am Wohngebäude sind wirtschaftlich sinnvoll. Gerade beim Dämmwahn können bisher funktionstüchtige ältere Wohngebäude zerstört und vollständig unbewohnbar gemacht werden. Die natürlichen Prozesse der gekoppelten Wärme- und Feuchtetransporte in den Außenwänden lassen sich selbst mit den strengsten gesetzlichen Auflagen nicht zum Gehorsam zwingen. Jede Veränderung der Grenzschicht oder die Schaffung einer Sperrschicht führt zur Feuchteveränderung. Tauchen über dem Fußboden an der Außenwand nach der Altbausanierung Schimmelpilzstreifen auf, so ist das ein sicheres Zeichen, dass hier die Feuchtigkeit im Mauerwerk angestiegen ist. Holzkonstruktionen, wie die Holzbalken in den Decken reagieren bei einer Feuchtezunahme um 1,4 % mit einer durchschnittlichen Schadenszunahme an den Balkenköpfen um circa 4 %.
Ständig lösen sich die Weltuntergangsstimmungen ab, wie in den 50iger Jahren der Wettereinfluss durch die Kernenergietests, das Waldsterben, die Eiszeit naht, das Ozonloch, Weltuntergangsstimmungen für den Jahreswechsel 2000, Kohlendioxid, ... und bald sind wir auch für das Aussterben der Saurier verantwortlich. Der Mensch ist ein Bestandteil der Natur.Alles orientiert sich schnell und unüberlegt auf neue Technologien, ohne an die Folgen zu denken. So warnen Forscher in einer Studie: Forcierung von Biomasseenergie erhöht Druck auf die Ökosysteme und gefährdet Nachhaltigkeit. Menschen reklamieren 24% der möglichen Biomasseproduktion aller Ökosysteme der Erde für sich. [1]
Der Mensch ist ein Bestandteil der Natur und musste sich jeher an das Wetter (Klima) anpassen. Es geht um den Schutz vor den Änderungen des Wetters. Man kann kein Klima schützen, da dies ein statistischer Mittelwert über 30 Jahre ist. Das Problem hier ist nur, dass wohngesunde Gebäude kaputtsaniert werden. Die Erfahrungen der alten Baumeister aus vielen Jahrhunderten werden durch unvollständige computergestützte Klimamodelle für Wohngebäude abgelöst. Das Ergebnis nennt sich Energieausweis oder Energiepass. Im Ergebnis werden dann Lehmhäuser mit einer dicken Polystyrolschicht beklebt.

Nicht alles, was sich "öko" nennt, hat etwas mit umweltschonend zu tun. Sie hier auch Natürliche, ökologische Bioprodukte - nur eine Geschäftsidee?
Wie kann man nun erkennen, ob das Produkt oder die Technologie wirklich ökologisch ist oder ob irgendeine Gewinn orientierende Absicht dahinter steht. Versuchen Sie Antworten auf folgende Fragen zu finden.
- Welche Probleme löst diese Technologie/Verfahren?
- Wem nützt diese Technologie?
- Wer gewinnt aus der Anwendung der Technologie?
- Wenn das Problem gelöst wird, welche neuen Probleme entstehen daraus?

Glühbirne

Übrigens, das ist Herr Mayer. Seine Leuchtkraft erhielt er durch das Radon, welches sich durch die niedrige gesetzliche Lüftungsrate nach der Energieeinsparverordnung 2009 in seiner Wohnung ansammelte.

Die nachfolgenden Beiträge dienen als Anregung und Hinweis zur Lösung Ihrer Probleme zum Thema Baubiologie.

Beispiel Lehmsteine in einer InnenwandEine kleine Einführung in den Lehmbau (Lehmwände, Lehmputz), seine historische Entwicklung und ein Sanierungsbeispiel.

Erste Hinweise und Tipps für Lehmhäuser, die durch Hochwasser oder Überschwemmungen geschädigt wurden.

Der Baustoff Holz zeichnet sich durch gute Eigenschaften, wie leichte Bearbeitung, hohe Belastung, angenehmes Aussehen und gute raumklimatische Eigenschaften aus.

Korrosion von EisenBaustoffe - ihre Verwendung und Eigenschaften Die ökologischen Baustoffeigenschaften von Lehm, Ziegelsteine und Holz sind bekannt. Bei neuen Baustoffen liegen oft keine Langzeiterfahrungen vor (Blauer Engel, Dämmstoffe, Formaldehyd und anderes).

Übersicht zur chemischen Beständigkeit von Baumetallen gegenüber von Bindemittel (Kalk, Zement, Gips, Lehm). Korrosionsverhalten von Eisen und Nichteisenwerkstoffe sowie die Spannungsreihe.

Baustoffkunde Weiterbildung einige biologische und ökologische Aspekte (1996) in Tabellenübersicht.

Checkliste weniger Chemie in der Wohnung Bis in die 50/60-iger Jahre hatte man mit vorwiegend mit natürlichen Baustoffen gebaut, sodass davon nur geringe oder keine gesundheitliche Gefährdungen für den Menschen und das Haustier aus gehen. Die heute angebotenen ökologischen Baustoffe müssen aber nicht immer gesundheitlich unbedenklich sein.

[1] Maier, Barbara; Wieviel Erde braucht die Menschheit? Weniger Energie aus Biomasse! Informationsdienst Wissenschaft 04.07.2007 http://idw-online.de/pages/de/news217293

Kleine Übersicht zur Eignung von Putze und Anstriche für feuchte Räume.

FachwerkHistorische Holzkonstruktionen und weitere Beiträge zum Holzhaus, Fachwerk und Holzschutz.

Einer der letzten Lehmhäuser in Leipzig-Möckern.

Ökologisches Bauen - gesundes Wohnen Preistreiberei und neue Baustoffe ohne Langzeiterfahrungen machen den Bewohner zum Versuchskaninchen. Die bauökologischen Grundsätze beim Hausbau beinhalten Hinweise zur Ausführung von Baukonstruktionen, Materialauswahl und zum Recycling.

Wie baut man umweltfreundlicher? Anhand umfangreicher Tier- und Pflanzenversuche wurde nachgewiesen, dass geo- und baubiologische Störungen zu Erkrankungen, Unfruchtbarkeit, Leistungsabfall, Reizbarkeit und verminderter Lebenserwartung führen.(1996)

hagebau.de

Gesundes Wohnen und die engere Umwelt Baustoffe und Bauweisen nehmen nicht immer auf den Menschen und seine Natur Rücksicht. Beim Bauen stehen oft technische Lösungen sowie wirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund. Obwohl bereits viele Kenntnisse zur Wohnphysiologie vorliegen, sind nicht alle Grundfragen geklärt. (1994)

Baubiologie in der Wohn- und Arbeitsumwelt Baubiologie ist die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und Bauwerken. Sind diese gestört, so wirkt sich das nachteilig auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen aus.

In der Werbung wird viel zum Klimaschutz oder Umweltschutz, zu natürliche oder ökologische Bioprodukte gesprochen, dient es wirklich dem Gesunden Wohnen und Bauen oder verbirgt sich dahinter eine schlaue Marketingstrategie?

der FarbkreisFür ein Wohlfühlklima in der Wohnung sind neben dem Raumklima auch die richtige Farbgestaltung und Beleuchtung wichtig.
Zum Wohnklima gehören aber auch die Beleuchtung, der Lärm, Erschütterung, chemische Schadstoffe und Radioaktivität.

Bild, Messung von elektromagnetischer Strahlung eines TelefonsElektrosmog ist einer der meist diskutierten Probleme in der modernen Wissen- und Informationsgesellschaft, die von der Hysterie bis zur Bagatellisierung reicht. Hier gehören hochfrequente elektromagnetische Wellen, niederfrequente elektrische und magnetische Felder, elektrostatische Gleichfelder und Erdmagnetfelder.

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