Wer einen schönen Altbau besitzt, besitzt auch eine echte Wertanlage. Natürlich ist die Sanierung ein Posten, den es finanziell erst einmal zu stemmen gilt, doch trotzdem boomt die Branche, denn die gute alte Zeit zu konservieren und mit modernem Wohnkomfort zu verbinden ist eine gefragte Kombination auf dem Immobilienmarkt. Damit die neuen Wohnungen im alten Gehäuse aber auch gut ankommen, müssen die Möglichkeiten der Sanierung nach allen Regeln der Kunst ausgeschöpft werden.
Die Sanierung eines bestehenden Altbaus ist nicht mit der Wärmedämmung, der Neuverlegung von Leitungen und der Erneuerung von Bad und Sanitäranlagen vollendet. Wer Wohnungen zur Miete auf den Markt bringen will, der sollte ein wenig mehr investieren und seine Immobilie kann im Nu auf den oberen Rängen des Immobilienmarktes rangieren. Dazu gilt es allerdings einiges zu beachten. Denn die Raumaufteilung, die Lichtverhältnisse, die Schalldämmung und die Verbindung mit moderner Einrichtung und neuester Technik lassen sich leider im Altbau nicht so häufig finden, selbst wenn die Immobilie gerade erst neu saniert wurde. So kann es durchaus notwendig sein, neue Fenster einzusetzen, die mehr Licht einlassen und nicht tragende Wände zu entfernen und neue einzuziehen. Eine Küche sollte groß genug sein, so dass auch eine moderne Kochinsel darin Platz findet und der alte Dielenboden entsprechend verstärkt sein, damit man bei Bedarf auch ein Wasserbett aufstellen kann. Sonst wird sich die Wohnung nicht im Luxussegment unterbringen und vermieten lassen.
Vor allem die Raumaufteilung ist bei Altbauten oft ein Problem. Eine Anzahl identisch großer Räume oder im anderen Extrem, Kassettentüren, die jeden Raum zum Durchgangszimmer machen, lassen sich selten mit modernen Wohnkonzepten vereinbaren. Eine Neuaufteilung der Räume ist daher manchmal die einzige Lösung. Wichtig ist hierbei immer einen Statiker zurate zu ziehen, denn tragende Wände müssen natürlich erhalten werden. Eventuell lässt sich aber trotzdem etwas Transparenz schaffen, indem man eine Säulenlösung wählt. Dunkel abgehangene Decken, wie sie in Altbauten zur Steigerung der Heizeffizienz häufig in den 70er und 80er Jahren eingebaut wurden, sind nicht mehr zeitgemäß und sollten unbedingt entfernt werden. Nicht selten kommt darunter prachtvoller Stuck zum Vorschein. Bei der Sanierung sollte für die Heiztechnik ebenfalls ein großzügiges Budget reserviert werden. Alte Heizkörper, wie viele Gebäude sie aufweisen, sind oft riesig in ihren Ausmaßen und ineffizient wie ein kleiner Heizstrahler angesichts über vier Meter Deckenhöhe und großer Räume. Es lohnt sich durchaus, über die Installation einer Fußbodenheizung nachzudenken, mit Hilfe von Deckenventilatoren bekommt man so auch den größten Raum durchgehend warm. Auch wenn eine solche Sanierung aufwendig und kostspielig ist - was dabei herauskommt, wird der Immobilie zu neuem Ruhm und Glanz verhelfen und sich als gute Investition herausstellen.

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Ingenieurbüro Arbeitsgestaltung u. Baubiologie Peter Rauch - Leipzig -